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Abelines Gaard in Hvide Sande

Besucher von Hvide Sande, die etwas über die Geschichte des Ortes und der Umgebung erfahren möchten, sollten einen Abstecher in das Heimatmuseum Abelines Gaard machen. Das Anwesen, in dem das Museum untergebracht wurde, hat selbst viel erlebt. Es wurde in den Jahren 1854-1871 von dem damaligen Strandvogt Christen Christensen erbaut und entspricht in seinem Stil der in der Umgebung üblichen Bauweise. Ab 1895 bewirtschaftete Laurids, der Sohn des Strandvogts, gemeinsam mit seiner Frau Abeline den Hof. Da Laurids 1904 verstarb, war Abeline danach allein für den Hof und ihre fünf Kinder verantwortlich. Sie erfüllte diese Aufgabe bis 1957, als sie im hohen Alter von 87 Jahren starb.

Die Bewohner des Gutes waren dazu verpflichtet, die Aufgabe des Strandvogts wahrzunehmen. Dazu gehörte, dass sie den Strand zu überwachen hatten und angetriebenes Strandgut aufbewahren mussten. Dies wurde dann auf einer Auktion versteigert.

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Seit 1974 gehört der Hof einer Stiftung, die darin das Heimatmuseum eingerichtet hat. Die Besucher können darin erleben und erfahren, wie der Alltag der Familie eines Strandvogts ausgesehen haben mag. Viele Möbel und Gegenstände der letzten Bewohnerin Abeline Christensen wurden bewahrt und durch Schenkungen aus der Umgebung ergänzt. In der ehemaligen Scheune finden wechselnde Ausstellung statt und in einem Nebengebäude, das früher gestrandeten Seeleuten als Zuflucht diente, gibt es ein Café.

Das Heimatmuseum Abelines Gaard wurde 1996 wegen herausragender Leistungen im Bereich der Erhaltung von Kulturerbe mit dem Europa-Nostra-Preis ausgezeichnet.